Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin
Ist nach einem operativen Eingriff eine intensivmedizinische Betreuung nur für eine kurze Zeit (d.h. bis zu einem Tag) erforderlich, so behandeln wir diese Patienten in der Regel auf unserer postoperativen Kurzzeitintensivstation (Post Anesthesia Care Unit – PACU), der Station 60A. Hier können bis zu 8 Patienten intensivmedizinisch versorgt und überwacht werden.
Die Patienten werden in erster Linie perioperativ von den Kliniken zugewiesen. Polytrauma-Patienten und andere Notfall-Patienten werden nach der Erstversorung direkt von der Rettungsstelle übernommen. Ein Schwerpunkt im Behandlungsspektrum der Station ist die Neurointensivmedizin und die Therapie von Sepsis und septischem Schock.
Die Bettenplätze der Intensivtherapieeinheit sind apparativ so ausgestattet, dass an allen Plätzen Standardüberwachungs- und -behandlungsverfahren angewandt werden können. Daneben sind alle gängigen Verfahren der extrakorporalen Nierenersatztherapie und die inhalative Therapie mit Stickstoffmonoxid (NO) beim schweren Lungenversagen möglich. Für die pulmologische Point-of-Care-Diagnostik und -Therapie steht eine Videobronchoskopie-Einheit zur Verfügung, für die erweiterte hämodynamische Diagnostik ein High-End-Echokardiografiegerät. Dem neuro-intensivmedizinischen Schwerpunkt wird mit einem elektrophysiologischen Arbeitsplatz zum erweiterten Neuromonitoring Rechnung getragen.
Aus Gründen der Patientensicherheit und einer effektiven Behandlungsdokumentation werden alle Patientenmonitoringdaten, Befunde, Verordnungen und Behandlungsmaßnahmen mit Hilfe eines elektronischen Patientendatenmanagements dokumentiert.
Informationen zur operativen Intensivmedizin für Patienten und Angehörige erhalten Sie hier.
Für Auskünfte und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Unsere Kontaktinformationen finden Sie hier.
Informationen, wie Sie unsere Klinik mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreichen können, finden Sie unter: Der Weg zu uns.