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Intensivmedizin

Dr. S. Angermair
Ärztliche Leitung Station 44i

In der Intensivmedizin geht es um die Überwachung, Prävention und Behandlung von möglichen Organfunktionsstörungen. Je nach Schweregrad des Organversagens können Medikamente oder apparative Techniken zum Einsatz kommen, die die Organfunktion unterstützen oder vorübergehend komplett ersetzen. Es erfordert eine besondere Kompetenz des Behandlungsteams, die Behandlung stets nach evidenzbasierten Grundlagen zu steuern. Damit helfen wir PatientInnen, ihre Erkrankung nicht nur zu überstehen, sondern eine bestmögliche Lebensqualität nach überstandener Erkrankung zu erhalten.

Mit der "ICU Liberation", d.h. der Befreiung der Intensivmedizin von alten Denkmustern (z.B. „Übersedierung“), verfolgt unsere Klinik einen fortschrittlichen Ansatz zur intensivmedizinischen Behandlung. Wir stehen für wache, kooperative PatientInnen, die mit ihren Angehörigen kommunizieren und ihre Wünsche äußern können.

Es besteht die volle Weiterbildungsbefugnis zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin.

Leistungsspektrum Intensivmedizin

  • Multiprofessionelle, interdisziplinäre Visiten
  • Atmungstherapeutische Maßnahmen
  • Tägliche Visiten durch einen Facharzt mit Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
  • Frühmobilisation und Maßnahmen zur Entwöhnung von der Beatmung inkl. transkutaner CO2-Messung, etc.
  • Transpulmonale Herzzeitvolumenmessung und Messung des extravaskulären Lungenwassers
  • Differenzierte lungenprotektive Beatmungsstrategien einschließlich Beatmung mit Stickstoffmonoxid und seitengetrennte Ventilation, Bronchoskopie
  • Verfahren und Interventionen zur Sicherung des Atemwegs, Bronchoskopien, Dilatative Tracheotomie
  • Extrakorporale Organunterstützungssysteme: pulmonal (Oxygenisierungs- und CO2-Eliminationsverfahren (vvECMO)), kardial (vaECMO, ECLS), Niere (CVVHD, CVVHF/CVVHDF)
  • Differenziertes hämodynamisches Monitoring, einschließlich transthorakale und transösophageale Echokardiographie (TTE und TEE) sowie Lungensonographie (LUS)
  • Delir-Screening, Prävention und Therapie
  • Differenziertes Neuromonitoring
  • Zielorientierte Sedierung, Messung der Sedierungstiefe
  • Zielorientierte Analgesie, Messung der Schmerzstärke
  • Zielgerichtete Flüssigkeitstherapie und Transfusion
  • Überwachung und Therapie des erhöhten intrakraniellen Druckes (ICP-Management)
  • Antibiotic Stewardship
  • Maßnahmen zur Infektionsprävention und Infektionsmanagement
  • Frühe enterale Ernährung
  • Partizipative Entscheidungsstrategien
  • Inklusiver Umgang mit Angehörigen
  • Strukturierte Patienten- und Angehörigenkommunikation
  • Ethikberatung
  • Palliative Intensivmedizin
  • Experten-moderierte Entscheidungen am Lebensende (EOLD)
  • Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, Konditionierung von Organspendern