Schmerzmedizin

Im Schmerz- und Palliativzentrum am Campus Benjamin Franklin werden Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen behandelt.

Sie befinden sich hier:

Dr. med Andreas Kopf
Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums

Ansprechpartner für den akuten Schmerz, z.B. nach Operationen, ist der Akutschmerzdienst (ASD). Bei chronischen Schmerzen wird primär die Hochschulambulanz für Schmerz- und Palliativmedizin konsultiert. Patienten mit Schmerzen oder anderen belastenden Beschwerden in der Folge einer Tumorerkrankung im Endstadium werden vom Palliativ-Konsiliardienst betreut. Für spezielle Krankheitsbilder besteht eine enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Psychosomatik, physikalischer Medizin, Neurologie, Neurochirurgie und Rheumatologie. Bei chronischen Schmerzerkrankungen besteht die Möglichkeit einer tagesklinischen und stationären Behandlung.

Das Schmerz- und Palliativzentrum ist qualitätszertifiziertes Mitglied des Brust-, Endometriose- und Prostatakrebszentrums.

Es besteht die Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung Schmerztherapie.

Angebote

In unserer Hochschulambulanz für Schmerz- und Palliativmedizin finden Sie bei chronischen Schmerzen eine Spezialsprechstunde, die Sie und Ihren überweisenden Arzt berät.

Für alle Fragen zur Schmerztherapie bei Patienten, die sich zur stationären Therapie im Campus Benjamin Franklin befinden, kann durch die behandelnden Stationen der Schmerzkonsiliardienst und Akutschmerzdienst zur Beratung hinzugezogen werden.

In der Schmerztagesklinik behandeln wir alle chronischen Schmerzzustände, die das Leben stark beeinträchtigen.

Veranstaltung: Interdisziplinäre offene Schmerzkonferenz

Zeit: jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat, 17 Uhr, Campus Benjamin Franklin

Eines der wichtigsten Instrumente der Diagnostik und der Therapieplanung für chronische Schmerzpatienten ist die interdisziplinäre Schmerzkonferenz. Die Benjamin-Franklin- Schmerzkonferenz findet wöchentlich statt und ist offen für Gäste. Sie wird von Oberarzt  Dr. med. Andreas Kopf geleitet.

Seit 1995 sind mehr als 2.500 Patienten in fast 800 Konferenzen vorgestellt worden, für die in interdisziplinärer Diskussion Behandlungsstrategien erarbeitet  wurden. Die Schmerzkonferenzen dienen der direkten Kommunikation der beteiligten Fachgebiete und ermöglichen auf kurzem Wege eine integrierte Behandlung. Zudem können seltene und komplexe Schmerzerkrankungen zum Nutzen von Ärzten in der Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" diskutiert werden. Ärzte aller Fachgebiete und Institutionen sowie niedergelassene Ärzte können nach Anmeldung eigene Patienten vorstelle. Die Schmerzkonferenz ist von der Ärztekammer Berlin als Fortbildung mit zwei Punkten zertifiziert.

Kolloquium zu aktuellen Fragestellungen in der Schmerztherapie (Pain Interest Group-Meeting)
Am letzten Mittwoch im Monat findet zusätzlich ein Kolloquium zu aktuellen Fragestellungen in der Schmerztherapie statt. Dieses sogenannte PIG (Pain Interest Group)-Meeting  ist ebenfalls von der Ärztekammer Berlin zertifiziert. Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

Zuweiser Schmerzmedizin

Wir beraten Sie und Ihre Patienten gern. Überweisungen von Patienten mit Tumorschmerzen oder dem Verdacht auf ein CRPS (M. Sudeck) werden von uns innerhalb von ein bis zwei Tagen einbestellt.

Für alle anderen Beratungsanfragen bitte wir um möglichst konkrete Fragestellungen und eine ausführliche Dokumentation der Krankengeschichte. Die Fragestellung können Sie gerne auch auf dem vom Patienten ausgefüllten Schmerzfragebogen notieren.

Gern beraten wir Sie auch vorab telefonisch, ob eine Vorstellung in unserer Hochschulambulanz sinnvoll ist und ggf. zügig erfolgen sollte.
Sie erreichen uns telefonisch unter der Nummer 450-55-1622 und per Email: schmerzzentrum-cbf(at)charite.de

Für komplexe Fragestellungen bieten wir Ihnen die Vorstellung Ihres Patienten in unserer interdisziplinären offenen Schmerzkonferenz an: in der Regel jeden Mittwoch, 17 bis 19 Uhr, Bibliothek, 7. OG, Fahrstühle 17 oder 18, Campus Benjamin Franklin.
Seit 1995 sind mehr als 2.500 Patienten in über 800 Konferenzen vorgestellt worden, für die in interdisziplinärer Diskussion Behandlungsstrategien erarbeitet wurden. Die Schmerzkonferenzen dienen der direkten Kommunikation der beteiligten Fachgebiete und Professionen und ermöglichen auf kurzem Wege eine integrierte Diagnostik- und Behandlungsplanung. Zudem können seltene und komplexe Schmerzerkrankungen zum Nutzen von Ärzten in der Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerzmedizin" diskutiert werden. Niedergelassene Ärzte und Stationsärzte können nach Anmeldung und Terminvereinbarung eigene Patienten vorstelle. Die Schmerzkonferenz ist von der Ärztekammer Berlin als Fortbildung mit zwei Punkten zertifiziert. Als Teilnehmer sind alle Gesundheitsberufe und Studierende herzlich willkommen (einmalige Anmeldung zum Erhalt der aktuellen Konferenztermine über schmerzzentrum-cbf(at)charite.de).

Am letzten Mittwoch im Monat findet zusätzlich ein Kolloquium zu aktuellen Fragestellungen in der Schmerztherapie statt. Dieses sogenannte PIG (Pain Interest Group)-Meeting ist ebenfalls von der Ärztekammer Berlin zertifiziert. Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Janine Michaelis

Patientenanmeldung für die interdisziplinäre offene Schmerzkonferenz, Überweisungen, Terminabsprachen für Patienten.

Leiter: OA Dr. med. Andreas Kopf

Schmerztherapeutische Beratung, Hospitationsmöglichkeiten, Studentenanfragen

Dr. med. Andreas Kopf

Oberarzt
Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums
CharitéUniversitätsmedizin Berlin

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