Anästhesiologie

Im Folgenden haben wir einige Informationen zur Anästhesiologie für Sie zusammengestellt, deren Kenntnis Sie in die Lage versetzen soll, eine gut informierte Zustimmung zur Inanspruchnahme einer Anästhesieleistung zu erteilen. Diese Informationen werden vor allem dann für Sie nützlich sein, wenn Sie sich für eine Operation am Campus Benjamin Franklin entschieden haben oder einer Ihrer Angehörigen hier operativ behandelt werden muss. Sie finden in diesem Abschnitt auch Hinweise darauf, wie Sie sich am Besten auf das Narkosevorgespräch vorbereiten können.

Was ist Anästhesiologie?

Wer ist der Arzt hinter der Maske, den Sie als Letzten vor dem Beginn der Operation sehen und der der Erste ist, den Sie sehen, wenn nach dem Eingriff die Wirkung der Narkose nachlässt?

Der Arzt für Anästhesiologie ist der Spezialist des Klinikums für alle nichtoperativen medizinischen Leistungen, die den operativen Eingriff überhaupt erst ermöglichen. Sie werden während Ihres Krankenhausaufenthaltes immer wieder die Kompetenz der Ärzte unserer Klinik in Anspruch nehmen: für die Anästhesievorbereitung, die Wahl des Narkoseverfahrens, die Durchführung und Überwachung der Narkose, die postoperative Schmerztherapie, die Diagnose von perioperativen medizinischen Problemen und - wenn es erforderlich sein sollte – für die operative Intensivtherapie.

Die Bezeichnung Arzt für Anästhesiologie erfordert ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin an einer Medizinischen Fakultät. Danach hat der Anästhesist mindestens 5 Jahre lang eine strukturierte Weiterbildung in Anästhesiologie an einer dazu ermächtigten Einrichtung erhalten und musste seine Facharztkompetenz in einer mündlichen Prüfung der Ärztekammer evaluieren lassen. Danach durchlaufen die Mitarbeiter unserer Klinik z.T. mehrjährige Subspezialisierungen für die Zusatzbezeichnungen Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Rettungsmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. Wem, wenn nicht einem Arzt mit dieser Expertise, können Sie sich beruhigt für einen operativen Eingriff anvertrauen?

 

 

Welche Anästhesieverfahren gibt es?

Allgemeinanästhesie

Als Allgemeinanästhesie wird ein medikamentös herbeigeführter kontrollierter Zustand der Bewusstlosigkeit und der fehlenden Schmerzempfindung des gesamten Körpers bezeichnet. Dieses Ziel kann durch gasförmige Narkosemittel (Inhalationsanästhesie) oder durch Anästhetika, die Ihnen in eine Vene verabreicht werden, erreicht werden (total intravenöse Anästhesie, TIVA). Auch Kombinationen beider Verfahren sind möglich. Für manche operativen Eingriffe ist zusätzlich die Erschlaffung der Willkürmuskulatur erwünscht. Bei dem Verfahren der Allgemeinanästhesie müssen Sie während der Narkose beatmet werden. Die Beatmung kann über eine Maske erfolgen oder über einen Beatmungsschlauch, der in die Luftröhre eingeführt wird (Endotrachealtubus) oder dem Kehlkopfdeckel aufsitzt (Larynxmaske). Endotrachealtubus und Larynxmaske werden erst eingeführt, wenn Sie bereits in Narkose sind und werden wieder entfernt bevor Sie das Bewusstsein wiedererlangen. Die Wirkung der Narkose lässt schnell nach, sobald Sie das Narkosemittel abgeatmet haben oder Ihr Körper die Anästhesiemittel abgebaut hat.

Regionalanästhesie

Bei der Regionalanästhesie bleibt das Bewusstsein erhalten, nur Teile des Körpers werden durch eine Unterbrechung der Schmerzleitung schmerzunempfindlich gemacht. Bei den rückenmarknahen Regionalanästhesieverfahren Spinalanästhesie und Periduralanästhesie (PDA) wird ein Lokalanästhetikum, ein örtliches Betäubungsmittel, in bestimmte Räume der Wirbelsäule eingespritzt. Diese Anästhesieverfahren sind für operative Eingriffe an den Beinen, in der Leiste, am Damm und im Unterleib geeignet. In der Regel ist die Beweglichkeit der schmerzfreien Körperregion eingeschränkt. In Absprache mit dem Anästhesisten können Sie für die Zeitdauer des operativen Eingriffs auf Wunsch ein Schlafmittel erhalten.

Nervenblockaden

Werden Mittel zur lokalen Betäubung (Lokalanästhetika) in die Nähe von Nervenbündeln, z.B. in der Achselhöhle oder im Schulter-Halsbereich gespritzt (Plexusanästhesie), ist die isolierte Ausschaltung der Schmerzempfindung und Beweglichkeit für einen Arm möglich. Das Verfahren ist für viele Eingriffe an Hand und Arm geeignet.

Analgosedierung

Durch eine kombinierte intravenöse Verabreichung von Schmerzmitteln (Analgetika) und Schlafmitteln (Sedativa) lässt sich ein Zustand der Schmerzausschaltung und schläfrigen Entspannung erzielen. Der Patient bleibt jederzeit erweckbar und atmet selbständig. Eine überwachte Sedierung mit Analgesie wird als Analgosedierung bezeichnet. Das Anästhesieverfahren kann für diagnostische Untersuchungen, invasive Prozeduren und operative Eingriffe eingesetzt werden. Bei operativen Eingriffen, z.B. in der Kieferchirurgie, wird das Verfahren in der Regel mit einer Lokal- oder Leitungsanästhesie durch den Operateur kombiniert.

 

 

Narkosevorgespräch und präoperative Visite

Ihre erste Begegnung mit einem Mitarbeiter unserer Klinik haben Sie beim Narkosevorgespräch oder der präoperativen Visite. Im Narkosevorgespräch haben Sie die Gelegenheit, Ihre Ängste bezüglich der Narkose zur Sprache zu bringen und der Anästhesist wird mit Ihnen das Nutzen-Risikoverhältnis der Anästhesie erörtern.
Der Anästhesist muss für die anästhesiologische Risikoeinschätzung Ihre Krankheitsgeschichte und Ihre Krankenunterlagen beurteilen. Im Besonderen interessieren ihn Ihre bisherigen Anästhesieerfahrungen und Narkosezwischenfälle bei blutsverwandten Familienmitgliedern. Grundlage für die Risikobeurteilung und das Aufklärungsgespräch ist der Ihnen ausgehändigte Anästhesiefragebogen/Narkoseeinwilligung und ergänzend der Fragebogen zur Blutgerinnung. Es ist hilfreich, wenn Sie zu dem Gespräch alle in Ihrem Besitz befindlichen medizinischen Unterlagen mitbringen. Hierzu zählen im Besonderen Entlassungsbriefe stattgehabter Krankenhausbehandlungen, Allergieausweise (Lebensmittel, Medikamente, Latex etc.), Ausweise über Herzschrittmacher oder andere Implantate, Befunde von Ruhe- und Belastungsuntersuchungen des Herzens (EKG, Belastungs-EKG, Koronarangiografie, Stress-Echokardiografie) und Funktionsuntersuchungen der Lunge sowie Anästhesie-Warnhinweise, die Sie nach einer vorangegangenen Narkose erhalten haben. Wichtig für den Anästhesisten ist auch eine genaue Auflistung aller Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Symptombezogen wird der Anästhesist eine körperliche Untersuchung durchführen und ihren Zahnstatus überprüfen.
Nach dem Gespräch und der körperlichen Untersuchung hat er sich ein Bild von Ihrer für den perioperativen Verlauf relevanten gesundheitlichen Verfassung gemacht. Er entscheidet nun, ob weitere Untersuchungen präoperativ notwendig sind und legt das für Sie und die operative Prozedur geeignete Narkoseverfahren und das Niveau Ihrer postoperativen Überwachung fest. Dabei werden Ihre Wünsche – sofern medizinisch vertretbar – berücksichtigt. Die Besonderheiten und Risiken der gewählten Narkoseform und die Anästhesiealternativen werden Ihnen ausführlich dargelegt.
Moderne Narkoseverfahren haben nicht nur ein hohes Maß an Komfort erreicht, sondern haben auch das Risiko schwerer anästhesiebedingter Nebenwirkungen in vertretbare Häufigkeiten gerückt. Mit einer fatalen Komplikation ist nur noch mit 1 Fall pro 200.000 Anästhesien zu rechnen. Übelkeit und Erbrechen treten nur noch gelegentlich nach Anästhesien und Operationen auf.
Medikamente und Genussmittel, die operative Maßnahmen und die Anästhesie beeinflussen können, sind Aspirin, Antikoagulantien und andere Blutverdünnungsmittel, Medikamente zur Behandlung des hohen Blutdrucks, Herz-Medikamente, Asthma-Sprays, Alkohol, Tabak, verschiedene pflanzliche Medikamente oder Nahrungsergänzungsstoffe und starke Schmerzmittel. Der Anästhesist wird jedes Medikament, das Sie dauerhaft einnehmen, mit Ihnen durchgehen und festlegen, welche Arzneimittel Sie am OP-Tag nicht oder auch bereits zuvor nicht einnehmen sollen.
Er wird Sie auch instruieren, 6 Stunden vor der Narkoseeinleitung nicht mehr zu essen. Bis zu 2 Stunden vor der Narkose dürfen Sie – sofern Ihr Anästhesist nichts anderes anordnet – 1 bis 2 Tassen/Gläser klare Flüssigkeit trinken. Die Flüssigkeit darf keine Partikel, Alkohol oder Fett enthalten. Erlaubt sind also z.B. klarer Apfelsaft, Mineralwasser, Tee oder Kaffee. Die Getränke können gezuckert sein, dürfen aber keine Milch enthalten. Wir lassen Rauchen bis 1 Stunde vor Narkoseeinleitung zu, wenn Sie Ihre Nikotinabhängigkeit nicht kontrollieren können. Bitte beachten Sie, dass die genannten präoperativen Nüchternheitsregeln auch für alle Lokalanästhesie- und Analgosedierungsverfahren gelten.
Das Narkosevorgespräch ist abgeschlossen, wenn alle Ihre Fragen beantwortet sind und die Einverständniserklärung zur Anästhesie rechtswirksam unterschrieben ist. Beachten Sie bitte, dass bei Bestehen einer Betreuung für den Bereich Gesundheitssorge nur der Betreuer einwilligungsberechtigt ist. Sollten sich nach Abschluss des Narkosevorgesprächs weitere Fragen ergeben, dann nehmen Sie bitte mit einem unserer Mitarbeiter Kontakt auf.

 

 

Was macht Ihr Anästhesist eigentlich während der Narkose?

Nach der Anästhesieeinleitung kann der operative Eingriff jetzt beginnen. Während der Operation ist Ihr Anästhesist verantwortlich für die Überwachung und Steuerung der adäquaten Narkosetiefe. Kontinuierlich werden – unterstützt durch hochentwickelte Monitoring-Sensoren – lebenswichtige Körperfunktionen überwacht: Herzrhythmus, Gasaustausch, Kreislauffunktion, Nierenfunktion und Körpertemperatur. Wenn notwendig, ergreift der Narkosearzt Maßnahmen, um diese Körperfunktionen zu stabilisieren. Das Management der Flüssigkeitszufuhr und die maßgeschneiderte Transfusion von Blut oder Blutprodukten gehören ebenfalls zu seinen Kernaufgaben. Während der gesamten Dauer des Eingriffs haben Sie für eine erfolgreiche und sichere Operation die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihres Anästhesisten.

 

 

Was passiert nach der Narkose?

Nach der Ausleitung der Narkose bringt Ihr Anästhesist Sie unter Überwachung in den Aufwachraum und übergibt Sie dort an für die postoperative Nachsorge speziell qualifiziertes pflegerisches Personal. Im Aufwachraum ist zusätzlich ein Anästhesist präsent. Die engmaschige Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen (Herzrhythmus, Blutdruck und Sauerstoffversorgung) wird fortgesetzt. Unser Bemühen ist es, Ihre Schmerzen weitgehend zu kontrollieren. Gleiches gilt für Übelkeit und Erbrechen. Völlige Schmerzfreiheit lässt sich nach einer Operation nicht immer erreichen. Sobald die Narkosewirkung vollständig nachgelassen hat und Sie sich wohl fühlen, werden Sie aus dem Aufwachraum auf Ihr Zimmer zurückverlegt. Die Verlegung aus dem Aufwachraum erfolgt nach einer strukturierten Evaluation Ihrer Verlegungsfähigkeit. Bei ambulanten Eingriffen erfolgt die Entlassung nach Hause von der Station aus.

Auf der Bettenstation werden Sie durch Ihren Stationsarzt weiter betreut. Ihr Anästhesist wird Ihnen bei Bedarf für Fragen zu Ihrem Narkoseverlauf zur Verfügung stehen. Die Schmerztherapie auf der Bettenstation wird von den dort tätigen Pflegekräften und Ärzten nach einem mit unserer Klinik entwickelten Schmerztherapiestandard durchgeführt. Zusätzlich ist rund um die Uhr unser Akutschmerzdienst tätig, der für komplexere Schmerztherapien nach operativen Eingriffen zuständig ist. Der Akutschmerzdienst wird regelmäßig Visiten bei Ihnen durchführen, um die Schmerztherapie individuell an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Ob wir Ihnen dieses Verfahren der intensivierten Schmerztherapie vorschlagen, wird während des Narkosevorgesprächs erörtert.

 

 

Wann komme ich zur Überwachung auf die Intensivstation?

Besteht bei größeren operativen Eingriffen ein Risiko, dass sich lebenswichtige Körperfunktionen durch die Belastung des operativen Eingriffs verschlechtern könnten, werden Sie aus Überwachungsgründen postoperativ auf  die Intensivstation verlegt. Dies ist auch der Fall, wenn Sie unter schwerwiegenden Begleiterkrankungen leiden. Ihr Anästhesist wird die erforderliche Intensität der postoperativen Überwachung in der präoperativen Visite mit Ihnen besprechen. Auf der Intensivstation wird die intraoperative Überwachung fortgeführt. Zusätzlich sind Intensivtherapie-Stationen Kompetenzzentren für organfunktionstützende und -ersetzende Behandlungsmöglichkeiten, falls diese aufgrund von Komplikationen bei Ihnen erforderlich sein sollten.

 

 

Wenn Ihr Kind eine Anästhesie benötigt

Grundsätzlich gelten die Regeln der Anästhesievorbeitung von Erwachsenen, die wir Ihnen oben erläutert haben, auch für Kinder. Spezielle Voruntersuchungen sind bei gesunden Kindern in der Regel nicht erforderlich. Ihr Kind sollte am Operationstag im Bereich der oberen Atemwege infektfrei oder weitgehend infektfrei sein. Eitriger Schnupfen oder Husten mit Auswurf stellen für eine Anästhesie von Kleinkindern ein gewisses Risiko für Komplikationen dar und sollten – auch kurzfristig – zur Verschiebung eines Wahleingriffes führen. Eine „laufende Nase“ ohne Fieber und Infektsymptomatik ist dagegen kein Ausschlusskriterium für eine Narkose.
Nahrungskarenz: Neugeborene und Säuglinge können bis 4 Stunden vor Anästhesiebeginn gestillt werden oder Flaschennahrung erhalten. Kinder über 1 Jahr müssen – wie Erwachsene – eine 6-stündige Nahrungskarenz einhalten. Bis 2 Stunde vor der Narkose können Säuglinge und Kleinkinder geringe Mengen klarer Flüssigkeit (Apfelsaft, leicht gezuckerter Tee, Wasser) trinken.

Kinderanästhesien bei Säuglingen und Kleinkindern werden in unserer Klinik nur von Mitarbeitern durchgeführt, die eine spezielle Qualifikation besitzen. Ihrem Kind wird auf der Bettenstation ein cremebeschichtetes Pflaster auf den Handrücken aufgeklebt. Das Pflaster bewirkt eine Betäubung der Haut und macht das Legen einer venösen Verweilkanüle schmerzfrei. Ihr Kind erhält ca. eine Stunde vor Beginn der Operation auf der Bettenstation ein Beruhigungsmittel in Saftform. Wenn der kleine Patient müde geworden ist, wird er vom Anästhesisten übernommen. Da wir die Einleitung der Narkose in der Regel aus Sicherheitsgründen im OP-Saal vornehmen, ist Ihnen aus Hygienegründen eine Anwesenheit bei der Anästhesieeinleitung leider nicht möglich.
Es gibt bei Kindern zwei Verfahren zur Narkoseeinleitung: Die Anästhesie kann entweder über eine Maske, über die das Kind ein gasförmiges Narkosemittel einatmet, eingeleitet werden oder die Anästhesie wird mit einem Narkosemittel eingeleitet, das über eine venöse Verweilkanüle direkt ins Blut eingebracht wird. Wir bieten den Kindern beide Einleitungsverfahren an und entscheiden situativ, welches Verfahren für Ihr Kind am komfortabelsten ist.

Unmittelbar nach der Beendigung der Narkose wird Ihr Kind unter Überwachung in den Aufwachraum gebracht. Hier ist bei Kleinkindern Ihre Anwesenheit bis zur Verlegung auf die Bettenstation ausdrücklich erwünscht.

Bei Kindern unter 14 Jahren muss zur Anästhesie die Einwilligung der Personensorgeberechtigten, üblicherweise die Eltern, vorliegen. Es müssen beide sorgeberechtigten Elternteile zusammen die Einwilligung zur Anästhesie erteilen. Ausnahmen hiervon sind nur möglich, wenn es sich um einen Routineeingriff ohne wesentliche Risiken handelt und der erschienene Elternteil erklärt, zur Zustimmung auch für den anderen Elternteil bevollmächtigt zu sein. Minderjährige zwischen dem 14. Und vollendeten 18. Lebensjahr können selbst rechtswirksam einwilligen. Hierbei muss sich der Anästhesist davon überzeugen, dass der minderjährige Patient die Art und Schwere des konkreten Eingriffs kennt und sich der Tragweite seiner Einwilligung bewusst ist. Er muss sich außerdem davon überzeugen, dass der minderjährige Patient zu einer sachgemäßen Bewertung des im Aufklärungsgespräch dargelegten Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Anästhesieverfahrens in der Lage ist.

Wie können Sie als Eltern Ihr Kind und uns bei der Durchführung der Narkose unterstützen? Lassen Sie sich den Ablauf des Operationstages und des Krankenhausaufenthaltes genau schildern und machen Sie Ihr Kind mit dem vertraut, was es erleben wird. Dies nimmt die natürliche Angst vor dem Ungewissen. Bereiten sie Ihr Kind auf eventuelle schmerzhafte Behandlungen vor (Blutentnahme, Anlage von Venenverweilkanülen, Verbandswechsel). Verharmlosen und Verschweigen birgt das Risiko eines Vertrauensverlustes Ihnen gegenüber, aber auch gegenüber dem medizinischen Personal. Erleichtern Sie Ihrem Kind die vorübergehende Trennung von Ihnen, indem Sie ihm etwas Vertrautes, sein Lieblingskuscheltier, eine Kuscheldecke oder anderes, in den Operationssaal mitgeben. Vertrauen Sie in die Kompetenz und die Motivation unseres medizinischen Personals. Vertrauen Sie nicht zuletzt der Stärke Ihres hoffentlich bald wieder gesunden Kindes.


Weitergehende unabhängige Informationen finden Sie hier: www.kinder-narkose.de

 

 

Wo finde ich weitergehende Informationen im Internet?

Weitere ausführliche Informationen zur Anästhesiologie und zur Narkose können Sie auf der Informationsplattform (www.sichere-narkose.de) des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA) abrufen.

Kontakt

Sollten Sie fachliche Fragen haben oder möchten Sie ein Lob oder auch Unzufriedenheit äußern, dann können Sie selbstverständlich jederzeit mit unseren Mitarbeitern Kontakt aufnehmen.

Der Weg zu uns

Informationen, wie Sie unsere Klinik mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreichen können, finden Sie unter: Der Weg zu uns.